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IWF fordert Aufwertung des Yuan

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IWF fordert Aufwertung des Yuan

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Bei seinem Besuch in China hat der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, eine Aufwertung der künstlich niedrig gehaltenen chinesischen Leitwährung, des Yuan, gefordert. Dies sei ein notwendiger Bestandteil des eingeschlagenen Reformkurses der chinesischen Regierung.

Der Internationale Währungsfonds, so Strauss-Kahn, sei davon überzeugt, dass eine Aufwertung des Yuan nicht nur im Interesse der Weltwirtschaft, sondern auch im eigensten Interesse der Chinesen sei. Für 2009 geht der IWF von einem Wachstum des chinesischen Bruttoinlandsprodukts von 8,5 Prozent aus, für 2010 von neun Prozent. Strauss-Kahn lobte den Kurs Pekings, der eine deutliche Stärkung der Binnennachfrage durch Anreize für den privaten Konsum vorsieht, um die chinesische Volkswirtschaft unabhängiger vom Export zu machen.