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Obama besucht Verbotene Stadt

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Obama besucht Verbotene Stadt

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Nach Gesprächen mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao hat US-Präsident Barack Obama in Peking die Verbotene Stadt besucht, in der einst die chinesischen Kaiser regierten. Bei ihren Treffen betonten Gastgeber Hu und Obama ihren Willen zur Intensivierung der Zusammenarbeit. Die großen Differenzen zwischen China und den USA in der Wirtschafts- und in der Menschenrechtspolitik sind jedoch nicht beiseite geräumt. Nach einem zweistündigen Gespräch traten die beiden Politiker vor die Presse, wo sie ihre Stellungnahmen vorlasen. Wie bei Hu Jintao üblich wurden keine Fragen zugelassen. Der chinesische Staats- und Parteichef sprach sich für den Ausbau der Beziehungen aus und forderte die USA eindringlich auf, sich in der globalen Wirtschaftskrise stärker als bisher gegen Protektionismus einzusetzen. Obama sagte, weder beim Klimaschutz noch beim Kampf gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen oder der Stabilisierung der Weltwirtschaft könne es ohne eine enge Kooperation beider Länder entscheidende Fortschritte geben. Auch mahnte der US-Präsident in Gegenwart Hu Jintaos noch einmal die Einhaltung der Menschenrechte an. Diese seien universell und müssten für alle religiösen und ethnischen Minderheiten gelten. Im Streit um die aus amerikanischer Sicht unterbewertete chinesische Währung, die Chinas Exporte verbilligt, gab es kein Entgegenkommen Pekings.