Eilmeldung

Eilmeldung

Weiter rund 20 Namen für EU-Topjobs im Gespräch

Sie lesen gerade:

Weiter rund 20 Namen für EU-Topjobs im Gespräch

Schriftgrösse Aa Aa

Zwei Tage vor dem EU-Sondergipfel zur Besetzung der neuen Spitzenposten sind immer noch etwa zwanzig Namen im Gespräch. Bei der schwedischen Ratspräsidentschaft laufen die Telefondrähte heiß, sie versucht, den Kreis der Kandidaten einzuschränken, und will am Donnerstag möglichst nur je einen Namen präsentieren. Kritiker halten ihr bereits vor, bei der Kompromisssuche nicht voran zu kommen, manche Beobachter fürchten, dass wegen der Meinungsverschiedenheiten nicht wie geplant beim Gipfel die Kandidaten gekürt werden können. Oder dass die Staats- und Regierungschefs sich zumindest nicht einhellig darüber einigen können, sondern eine Abstimmung nötig wird. Zu besetzen sind die neuen Ämter des ständigen Ratspräsidenten und des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik.

Derzeit bereitet laut Medienberichten vor allem Großbritannien den Kollegen ein Problem, weil es am Kandidaten Tony Blair festhält. Das kommt der Länder- und Parteiproporzlogik der übrigen nicht zu Pass.