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Kampf gegen tödliche Verkehrsunfälle

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Kampf gegen tödliche Verkehrsunfälle

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Im Kampf gegen Verkehrsunfälle sollte man den gleichen Aufwand betreiben wie im Kampf gegen tödliche Krankheiten: Das ist die Hauptforderung bei einer Fachtagung in Moskau.

Auslöser dafür sind Schätzungen der Veranstalter: Demnach kommen dieses Jahr auf den Straßen weltweit 1,3 Millionen Menschen ums Leben, fünfzig Millionen werden bei Verkehrsunfällen verletzt. Zu der Moskauer Konferenz sind Verkehrsminister aus mehr als siebzig Ländern gekommen. Hinter dieser Tagung steht “Make Roads Safe”, eine Initiative, die sich weltweit für sichere Straßen einsetzt: Gesundheitsbehörden und unabhängige Organisationen finden hier ebenso zusammen wie zum Beispiel Automobilclubs. Mit der Unterstützung aus Moskau hoffen die Veranstalter, das Bewusstsein für die Folgen von Verkehrsunfällen weiter schärfen zu können. Sie verweisen darauf, dass die Zahl der Verkehrstoten etwa der Opferzahl bei Malaria oder Tuberkulose entspreche. Ihr Ziel ist es, dass die UNO eine Dekade für Straßensicherheit ausruft – mit der entsprechenden weltweiten Aufmerksamkeit für das Thema und mit den entsprechenden Geldern.