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Paris will Milliarden für Forschung und Hochschulen


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Paris will Milliarden für Forschung und Hochschulen

Frankreich will 35 Milliarden Euro in die Zukunftsförderung des Landes investieren. Dies soll in Form einer Staatsanleihe geschehen.

Die beiden ehemaligen Regierungschef Alain Juppé und Michel Rocard waren von Präsident Nicolas Sarkozy damit beauftragt worden, das Ausgabenprogramm zusammenzustellen. Sarkozy wies Kritik zurück, die Anleihe würde das Staatsdefizit in unkontrollierbare Höhen treiben. Alain Juppé sagte, mit der Umsetzung des Planes werde man sich selbstvertändlich gleichzeitig um Ordnung im Staatshaushalt bemühen. Der Sprecher der Sozialisten Benoit Hamon kritisierte die geplante Staatsanleihe. Er meinte: “Es wäre so einfach gewesen, das Geld sich auf andere Weise zu beschaffen. Zum Beispiel wenn sie den Höchststeuersatz nicht begrenzt hätten, wenn sie nicht aufgehört hätten, die Überstunden zu besteuern, und wenn sie der Gastronomie nicht dieses Geschenk der gesenkten Mehrwertsteuer gemacht hätten.” 16 Milliarden Euro sollen für Hochschulen und Forschung ausgegeben werden, 4 Milliarden für die Verbreitung der Digitaltechnik. Die EU-Kommission will die Anleihe in die Staatsschulden einrechnen; Paris lehnt das ab. Die Anleihe erfolge im Rahmen der Strategie zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen”, so Sarkozy.

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