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Eitel Sonnenschein auf Jalta

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Eitel Sonnenschein auf Jalta

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In freundschaftlicher Stimmung haben die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko und ihr russischer Kollege Vladimir Putin ihren Gas-Streit auf Jalta vorläufig beigelegt. Bei ihrem Treffen auf der ukrainischen Krimhalbinsel lobte Putin Timoschenko – die die Präsidentschaft ihres Landes anstrebt – in den höchsten Tönen. Und er versicherte, die Energiekonzerne beider Länder hätten sich auf neue Liefermengen geeinigt. Die Ukraine habe den Preis für den Transit nicht verändert, dafür werde Kiew 20 Prozent weniger für russisches Gas zahlen als die Europäer. Im kommenden Jahr werde es aber keine Privilegien mehr geben.

Der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine ist vielen Menschen – besonders in Ost-Europa – in Erinnerung geblieben. Mitten im Winter – Anfang Januar dieses Jahres hatte Russland den Gashahn mehrere Wochen lang abgedreht. Und da die Ukraine unter der Wirtschaftskrise leidet, hat Kiew immer wieder Mühe, seine Gasrechnungen an Moskau zu begleichen. Jetzt erklärte Putin, er hoffe, die Vereinbarungen würden eingehalten, damit es diesmal zu Neujahr keine bösen Überraschungen gebe.