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Europa hat zwei neue Gesichter:

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Europa hat zwei neue Gesichter:

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Nach harten Verhandlungen hatten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf zwei Kompromisskandidaten für die EU-Top-Jobs geeinigt. Doch kaum sind sie benannt, schon hagelt es Kritik: Der erste ständige EU-Ratspräsident, der Belgier Herman Van Rompuy, und die neue Quasi-Außenministerin Catherine Ashton aus Großbritannien seien “blass”, “unauffällig” und damit die falsche Wahl,- so der Tenor der internationalen Presse.
 
Van Rompuys Amtszeit als ständiger EU-Ratspräsident beginnt am 1. Januar und dauert zweieinhalb Jahre. Sie kann auf insgesamt fünf
Jahre verlängert werden.
 
Ashton soll vor allem das “Gesicht der EU” in aller Welt sein. Die 53-Jährige wird gleichzeitig auch Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.
 
Offiziell werden die beiden Spitzenpolitiker nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Reformvertrags zum 1. Dezember ernannt – dies gilt jedoch nur noch als reine Formsache.