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Neustart für Genfer LHC-Teilchenbeschleuniger

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Neustart für Genfer LHC-Teilchenbeschleuniger

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Nach mehr als einem Jahr Zwangspause ist der Teilchenbeschleuniger am Genfer CERN-Atomforschungsinstitut mit einem ersten Test wieder angelaufen.

Mit der milliardenteuren Anlage, dem so genannten Large Hadron Collider, wollen Physiker unter anderem dem Urknall so nahe kommen wollen wie nie zuvor. Dazu muss aber eine Betriebstemperatur von minus 271,3 Grad herrschen, also nahe dem absoliten Nullpunkt. Ausgerechnet die Kühlsysteme waren aber nur zwei Wochen nach der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers im letzten Jahr ausgefallen. Schwere Schäden waren die Folge. Erst bei extrem niedrigen Temperaturen können die Magnete ein ausreichend starkes Feld erzeugen, um die nahezu lichtschnellen Atomkerne in dem 27 Kilometer langen Ringtunnel auf eine Kreisbahn zu zwingen.