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Streit in Spanien über Lösegeld an Piraten

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Streit in Spanien über Lösegeld an Piraten

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Nach 47 Tagen in der Gewalt von somalischen Piraten sind die Besatzungsmitglieder des spanischen Thunfisch-Trawlers “Alakrana” auf dem Heimweg – nach einem Zwischenstop auf den Seychellen. Unterdessen ist in Spanien ein Streit über eine mögliche Lösegeldzahlung durch den Staat im Gange. Die Piraten hatten das Schiff am Dienstag freigegeben und waren von Bord gegangen. Die Zeit der Geiselhaft sei hart gewesen, sagte der Kapitän. Ja, die Besatzung sei mißhandelt worden, vor allem er. Denn die Piraten hätten geglaubt, ihm gehe es besser als seinen Leuten. Doch nicht nur er, alle seien mißhandelt worden. Während sich die Familien in der Heimat auf ein Wiedersehen freuen, verlängt die Opposition Aufklärung über das Lösegeld – und eine Aussage des Geheimdienstchefs vor dem Parlament. Medienberichten zufolge wurden rund drei Millionen Euro gezahlt. Die Regierung hat eine Stellungnahme bisher abgelehnt.