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Pegelstände in britischen Hochwassergebieten gesunken

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Pegelstände in britischen Hochwassergebieten gesunken

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In den Hochwassergebieten Nord-Englands sind die Pegelstände in der vergangenen Nacht zwar etwas zurückgegangen, aber die Erleichterung wird möglicherweise nur von kurzer Dauer sein: Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus.

In der Nacht zum Freitag wurden Teile von Nordengland, Schottland und Wales nach Rekord-Regenfällen überflutet. Brücken stürzten ein, Bahnverbindungen wurden unterbrochen, ebenso die Strom- und Gasversorgung. Premierminister Gordon Brown besuchte die besonders schwer betroffene Ortschaft Cockermouth in der Grafschaft Cumbria in Nordwest-England. Dort waren innerhalb von 24 Stunden 314 Milliliter Regen gefallen – ein Rekord für England. Brown würdigte die Arbeit der Rettungskräfte. Ein Polizist kam in Cumbria ums Leben, als am frühen Freitagmorgen eine Brücke einstürzte. Hunderte Menschen mussten aus ihren Wohnungen und Häusern gerettet werden. Rettungskräfte durchsuchten zahlreiche Häuser, um sicherzugehen, dass keine Menschen zurückgeblieben sind. Die für heute erwarteten Regenfälle werden nach den Vorhersagen der Meteorologen ein weniger gewaltiges Ausmaß haben.