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Rettungsversuche für 21 Bergleute in China

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Rettungsversuche für 21 Bergleute in China

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Nach dem Grubenunglück in China versuchen Rettungskräfte 21 vermisste Kumpel zu bergen. Die Zahl der Todesopfer stieg inzwischen auf mindestens 92. Etwa 420 Bergleute konnten sich selbst aus der Unglücksgrube retten. Ursache der Katastrophe war eine Gasexplosion. Sie ereignete sich am Samstag bei Hegang im Nordosten des Landes unfern der russischen Grenze. Anzeichen für das Unglück habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher des Unternehmens, das die Mine betreibt. Gas und Kohle seien plötzlich wie eine Bombe explodiert. Er widersprach damit Informationen, wonach den Sicherheitsbehörden die hohe Gaskonzentration bekannt war und sie bereits vor der Explosion mit der Evakuierung der Grube begonnen hatten. Chinas Bergwerke gehören zu den gefährlichsten der Welt. Offiziellen Angaben nach starben im vergangenen Jahr mehr als 3.200 Bergarbeiter bei Unglücken.