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Rumänen wählen neuen Präsidenten

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Rumänen wählen neuen Präsidenten

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Die Rumänen wählen einen neuen Präsidenten, überschattet von der Krise, der wirtschaftlichen und der politischen. Wegen des Bruchs der Koalition liegt noch immer kein Haushalt fürs kommende Jahr vor, internationale Notkredite liegen deshalb auf Eis.

Insgesamt 18 Millionen Menschen sind in die Wahllokale gerufen. Sie schließen um 20 Uhr. Eine Entscheidung wird aber erst bei der Stichwahl in zwei Wochen erwartet. Der bürgerliche Amtsinhaber Traian Basescu – von Gegnern als autoritär kritisiert – verweist auf den EU-Beitritt und die Bekämpfung der Korruption, doch Rumänien bleibt dort EU-weites Schlusslicht. Insgesamt elf Kandidaten treten gegen Basescu an, die meisten Chancen werden Mircea Geoana eingeräumt. Der Ex-Außenminister und Vorsitzende der Sozialdemokraten wirbt mit einem Anti-Krisenpaket. Doch dessen Finanzierung ist fraglich, bei sieben Prozent Staatsverschuldung und schrumpfender Wirtschaft. Crin Antonescu ist Vorsitzender der Nationalliberalen und könnte es als dritter in die Stichwahl schaffen. In einem Referendum stimmen die Rumänen zudem über eine Verkleinerung des Parlaments ab.