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Glück im Unglück

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Den Untergang einer überladenen indonesischen Fähre vor der Insel Karimun in der Nähe von Singapur haben die meisten Passagiere überlebt. Nach Angaben der indonesischen Behörden konnten 245 Menschen gerettet werden. Als die “Dumai Express” bei schwerem Seegang kenterte, hätten sich 291 Personen an Bord befunden. Das Schiff sei jedoch nur für 273 Personen zugelassen gewesen. Auf der Passagierliste standen nur 228 Namen. Solche Übertretungen der Sicherheitsbestimmungen sind in Indonesien an der Tagesordnung.

Stürmische See behindert die Suche nach den noch verliebenen 17 Vermissten. Die “Dumai Express” war von der Insel Batam auf dem Weg nach Pekanbaru in der Provinz Riau auf Sumatra. Indonesien mit seinen über 17.000 Inseln ist auf Fähren angewiesen. Viele Fähren entsprechen nicht modernen Standards, Sicherheitsbestimmungen werden lax gehandhabt. Zu schweren Fährunglücken kommt es immer wieder.