Eilmeldung

Eilmeldung

Experimente mit der "Gottesmaschine"

Sie lesen gerade:

Experimente mit der "Gottesmaschine"

Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem Neustart des weltgrößten Teilchenbeschleunigers bei Genf sind dort erstmals zwei Protonenstrahlen zur Kollission gebracht worden. Die “Urknallmaschine” im europäischen Zentrum für Teilchenforschung war nach monatelangen Reparaturen am vergangenen Wochenende wieder in Betrieb genommen worden. Die Freude der Wissenschaftler über die ersten erfolgreichen Experimente war entsprechend groß: Zwei Jahrzehnte lang hätten die Bemühungen der Wissenschaftler gedauert, um diese Maschine und die dazu geörenden Detektoren zu bauen. Eine neue Ära der Physik, der Forschung und Entdeckung habe begonnen. Mit der drei Milliarden Euro teuren Anlage wollen die Wissenschafler ein fundamentales Rätsel lösen oder zumindest der Lösung näher kommen: Beim Zusammenstoß von Protonen entstehen ähnliche Bedingungen wie jene, die zum so genannten Urknall, zur Entstehung des Universums führten. Der Teilchenbeschleuniger in Genf wird daher auch “Gottesmaschine” genannt.