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Mindestens 46 Tote nach Massaker auf den Philippinen

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Mindestens 46 Tote nach Massaker auf den Philippinen

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Nach einem Massaker auf den Philippinen hat die Regierung in Manila den Ausnahmezustand über die Region verhängt. Inzwischen entdeckten die Behörden weitere 22 Leichen. Zusammen mit den bereits gestern gefundenen Toten erhöht sich die Zahl der Opfer auf 46. Bewaffnete hatten einen Autokonvoi überfallen und die Insassen kaltblütig getötet. Die Präsidentin der Philippinen, Gloria Macapagal Arroyo versprach, versprach den Angehörigen der Opfer Gerechtigkeit: Die Täter würden zur Rechenschaft gezogen werden. Die Militärführung habe Kontrollstellen eingerichtet. Das Massaker wurde im Süden der Philippinen, in der Provinz Mindanao verübt. Hintergrund ist der Kampf zweier Familien-Clans um das Amt des Gouverneurs. Unter den Toten sind zahlreiche Journalisten und Anwälte. Die meisten Leichen wurden in der Umgebung der Stadt Ampatuan verscharrt. Die Regierung entsandte hunderte Soldaten in das Gebiet.