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Massiver Stellenabbau bei Opel

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Massiver Stellenabbau bei Opel

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Drei Wochen nach dem abgesagten Opel-Verkauf greift General Motors bei der Tochter hart durch. Zur Sanierung will der US-Autobauer tausende Stellen in ganz Europa streichen. In Deutschland könnten dabei über 5000 Jobs verloren gehen – das wären mehr als der Kauf-Interessent Magna geplant hatte. General Motors-Europachef Nick Reilly rechnete vor, wie sich die Einsparungen auf alle Werke des Kontinents auswirken werde: “Wir werden in ganz Europa die Kapazitäten um rund 20 Prozent senken. Für ganz Europa ergibt das einen Wegfall von 9000 bis 9500 Jobs.”

Die gute Nachricht für Deutschland: Alle vier Standorte bleiben erhalten – und nicht nur das: der hessische Ministerpräsident Roland Koch kündigte an, dass künftig die GM-Töchter Opel und Vauxhall ihren Hauptsitz in Rüsselsheim haben werden – und nicht mehr wie zuvor in Zürich. Dennoch: Das Werk in Rüsselsheim ist auch dasjenige, das mit fast 2500 Stellen weniger wohl die größten Kürzungen hinnehmen muss. Mit rund minus 2000 Arbeitsplätzen ist nach Deutschland Belgien am härtesten getroffen. Die schwedische General Motors-Tochter Saab stellt sich unterdessen auf den Konkurs ein. Zuvor waren die Verkaufsverhandlungen zwischen dem Mutterkonzern und dem schwedischen Sportwagenbauer Koenigsegg geplatzt.