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Saab vor dem Aus

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Saab vor dem Aus

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Der Verkauf der angeschlagenen GM-Tocher Saab ist gescheitert. Der skandinavische Sportwagenbauer Königsegg hat das Kaufangebot für den defizitären schwedischen Hersteller zurückgezogen. Nun droht Saab das Aus. Königsegg ist ein kleiner Hersteller exklusiver Sportwagen. Die Firma hat 45 Mitarbeiter und ein Auto kostet bei ihnen rund 1 Million Euro.

Saab beschäftigt im schwedischen Trollhätan rund 3.000 Menschen und baute im vergangenen Jahr mehr als 90.000 Autos. Schwedens Wirtschaftsminister Joran Hagglund meinte zu der Entscheidung: “Ich bedauere diese Entscheidung. Ich respektiere die Gründe, die dazu führten. Es wäre besser für Saab gewesen, wenn der Verkauf geklappt hätte. Doch wir müssen die Entscheidung respektieren.” Der amerikanische Autobauer GM kündigte an, die Situation neu zu bewerten und in der kommenden Woche die nächsten Schritte bekanntzugeben. General Motors hatte vor den Verhandlungen mit Königsegg ein Aus von Saab nicht ausgeschlossen. Seit 20. Februar befindet sich der schwedische Autobauer in Insolvenz.