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Regenwaldgipfel: Klima-Hilfe für arme Länder

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Regenwaldgipfel: Klima-Hilfe für arme Länder

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Nicolas Sarkozy hält die jüngsten Klima-Vorschläge Chinas und der USA für “ausgesprochen ermutigend”. Das sagte der französische Präsident auf einem Treffens der Amazonas-Anrainer in Manaus. Brasilien hatte zu dem regionalen Klimagipfel geladen; Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva forderte von den reichen, entwickelten Ländern mehr Engagement, um den ärmeren zu helfen, ihre Wirtschaft den Notwendigkeiten des Kampfes gegen die Erderwärmung anzupassen.

Sein französischer Amtskollege schlug vor, diese Mittel von der ohnehin gezahlten Entwicklungshilfe abzuzwacken: 20 Prozent der Hilfszahlungen sollen ihm zufolge dem Schutz der Wälder gelten – weil der Rückgang des Waldes für 20 Prozent des Treibhausgasausstoßes verantwortlich sei. Sarkozy vertrat das französische Übersee-Département Guyane. Ein wirklicher Erfolg war der Regenwaldgipfel allerdings nicht: Ansonsten war nur der Präsident Guyanas angereist. Dabei betrifft der Rückgang des Regenwaldes alle Länder des Amazonas-Beckens: In vielen Regionen herrscht Trockenheit. Der namensgebende Regen fällt immer seltener.