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Brown: Klimafonds für Entwicklungsländer

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Brown: Klimafonds für Entwicklungsländer

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Prominente Gäste und das Klima stehen im Mittelpunkt des Treffens der Commonwealth-Staten auf der Karibik-Insel Trinidad. UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon und Dänemarks Ministerpräsident Lars Lokke Rasmussen – aber auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy – haben eine Woche vor Beginn des Kopenhagener Klimagipfels für verbindliche Zusagen geworben.

Zu den mehr als 50 Commonwealth Staaten gehören reiche Nationen ebenso wie kleine, bedrohte Inseln und Schwellenländer wie Indien. Ban sagte optimistisch: “Die Dynamik für einen Erfolg nimmt von Tag zu Tag zu. Ein Abkommen ist in Reichweite.” Und Lokke Rasmussen verband Hoffnung mit Mahnung: “Wir spüren eine starke Unterstützung – auf höchster Ebene – für eine ehrgeizige Eingung in Kopenhagen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Kopenhagen der historische Wendepunkt werden kann, den wir alle wollen und den unsere Bürger fordern.” Königin Elisabeth – das Oberhaupt fast aller Commonwealth-Staaten – forderte, dass die Gemeinschaft in Klimafragen an forderster Front stehe. Indien, einziger der größten Verschmutzer bislang ohne Zusagen, stellte Emissionssenkungen in Aussicht, wenn es ein gerechtes Abkommen gebe. Der britische Premierminister Gordon Brown schlug einen Milliardenfonds vor, mit dessen Hilfe Entwicklungsländer die Folgen der Erderwärmung bekämpfen sollen. Dieser solle sofort eingerichtet werden, so Brown, und nicht erst in einigen Jahren, wenn ein Kyoto-Nachfolge-Abkommen in Kraft treten würde.