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Gewalt bei Demonstration

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In Genf ist es am Rand einer Demonstration gegen die Welthandelsorganisation WTO zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Rund eine Stunde nach Beginn registierte die Schweizer Polizei bereits brennende Autos, mehrere zerbrochene Scheiben sowie Vandalismus gegen Geschäfte, insbesondere Juweliere.

Zudem lieferten sich die gewaltättigen Demonstranten Scharmützel mit den Einsatzkräften. Die Stimmung war bereits vor Beginn der Demonstration angespannt gewesen, da die Polizei drei Bauernvertreter aus Südkorea nicht ins Land einreisen ließ, mit der Begründung, diese seien als gewalttätig bekannt. Insgesamt kamen rund 3000 Menschen zu der Kundgebung, die zu großen Teilen aber friedlich verlief. Bei der Tagung der WTO in Genf soll über neue Wege zur Ankurbelung der Weltwirtschaft beraten werden.