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Mindestens 30 Tote bei Anschlag auf Zug in Russland

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Mindestens 30 Tote bei Anschlag auf Zug in Russland

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In Russland sind bei einem Bombenanschlag auf einen Zug mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen und gut 100 verletzt worden. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Die Behörden teilten mit, dass nach dem Entgleisen des “Newski Express” die Reste einer Bombe gefunden worden seien. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nun wegen eines terroristischen Aktes. Der Chef der russischen Eisenbahngesellschaft, Wladimir Jakunin, hatte bereits angekündigt, dass man wegen einer möglichen Explosion ermittle, es gebe objektive Hinweise darauf, dass es eine gegeben habe. Das würden aber die Ermittlungen klären. Der “Newski Express” war auf dem Weg von Moskau nach St. Petersburg, an Bord befanden sich 650 Passagiere. Bereits im August 2007 hatte es auf der Strecke einen Anschlag gegeben, dabei waren 60 Menschen verletzt worden. Am Unfallort war ein trichterförmiges Loch entdeckt worden, das auf eine Explosion hindeutete. Er sagt, er sei im zweiten Waggon gewesen, in einem von denen, die entgleist seien. Er habe einen Knall gehört. Dann habe sich sein Sitz gelöst und er sei in die Mitte des Waggons geschleudert worden. Spezialflugzeuge der Regierung brachten ein mobiles Lazarett sowie Ärzte, Rettungskräfte und Polizisten an die Unglücksstelle. Vier der insgesamt 14 Waggons rutschten von den Gleisen. Nach Angaben des Innenministeriums waren auch Ausländer unter den Reisenden. Präsident Dmitri Medwedew berief umgehend einen Krisenstab im Kreml ein.