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Weitere Tote nach Fährunglück in Bangladesch

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Weitere Tote nach Fährunglück in Bangladesch

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Nach dem Fährunglück in Bangladesch ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 28 gestiegen. Zahlreiche weitere wurden noch vermisst. Die “Coco 4” war Freitagabend beim Einlaufen in den Hafen gekentert. Medienberichten zufolge waren zuviele Menschen auf eine Seite gelaufen, so dass das Schiff umkippte. Laut Polizei waren rund doppelt so viel Passagiere an Bord wie die erlaubten 650.

Das Unglück ereignete sich im Hafen von Lalmohan auf der Insel Bola. Viele Menschen waren auf dem Weg in ihre Heimatorte, um dort das muslimische Opferfest zu verbringen. Im südasiatischen Bangladesch mit seinen rund 230 Flüssen sind Fährunglücke nicht selten. Oft sind die Schiffe schlecht gewartet und bei weitem zu viele Passagiere an Bord. Kontrollen hingegen sind selten. Immer wieder warnen die Behörden die Betreiber vor großen Festen, ihre Fähren trotz des Ansturms nicht zu überladen.