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Jerusalem: Streit um ultraorthodoxe Forderungen

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Jerusalem: Streit um ultraorthodoxe Forderungen

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In Jerusalem haben hunderte Israelis für die Öffnung von Geschäften am Samstag demonstriert. Sie wandten sich damit gegen die Forderung ultraorthodoxer Juden, die am Sabbat in der Stadt jeden Handel untersagen wollten. Die Demonstranten forderten zudem auf Bannern eine Gesellschaft die frei von religiösem Zwang sein solle.

Im Land schwelt ein Konflikt zwischen einer säkularen Mehrheit und einer streng-religiösen Minderheit. Ultra-Orthodoxe demonstrieren mittlerweile jeden Samstag, zum Teil auch gewalttätig. Diese Woche wandten sie sich zum einen gegen eine Fabrik für Computer-Bauteile, in der auch am Sabbat gearbeitet wird, und zum anderen gegen ein Parkhaus in Jerusalem, das ebenfalls Samstag geöffnet sein soll.