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Polizei sucht weiter nach Attentätern

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Polizei sucht weiter nach Attentätern

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Die Züge rollen wieder zwischen Moskau und St. Petersburg. Nach dem blutigen Anschlag auf einen Schnellzug haben die russischen Behörden die reparierte Bahnstrecke am frühen Morgen für den Verkehr wieder freigegeben. Im Zug starben 25 Menschen, etwa 100 wurden verletzt, und nach wie vor gelten 26 als vermisst. Die Suche nach den Attentätern geht unterdessen weiter.

Polizeisprecher Wladimir Markin sagte zu den Ermittlungen: “Seit dem frühen Morgen untersuchen wir wieder den Ort der Explosion. die Ermittler arbeiten auch mit den Zeugen der Ereignisse zusammen. Es ist aber noch viel zu früh, um über Verdächtige zu reden.” Eine rechtsradikale Gruppe hatte sich per Internet zum Anschlag bekannt, Drahtzieher könnten aber auch tschetschenische Untergrundkämpfer oder Kriminelle sein. Verwandte der Opfer indentifizierten unterdessen ihre Angehörigen in einer Leichenhalle in der Nähe des Attentatsortes. Und in Moskau versammelten sich Gläubige, um für die Opfer zu beten. Die stark frequentierte Zugstrecke war bereits 2007 Ziel eines Anschlags. Damals wurden 60 Menschen verletzt, die Polizei nahm 2 Tschetschenen fest.