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Dubai noch nicht vom Radar gewischt

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Dubai noch nicht vom Radar gewischt

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Die europäischen Börsen haben im Minus geschlossen. Der Dax in Frankfurt ging mit minus 0,8 Prozent aus dem Handel, der SMI in Zürich mit minus 0,9 Prozent.

Das Krisenemirat Dubai wurde von den Anlegern doch nicht ganz vom Radar gewischt, es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Scheichs ihren Markt schon selbst in Ordnung bringen. Analyst Robert Halver erklärte: “Wie erwartet, hat die Notenbank der Vereinten Arabischen Emirate massiv Liquidität in die Märkte gepumpt. Man lässt jetzt nicht mehr zu, dass hier was anbrennt. Wir brauchen nichts, vor allem keine Vertrauenskrise. Vor allem denke ich, wird man das Problem nun im eigenen Hause lösen.” In Dubai selbst und beim Nachbarn in Abu Dhabi taumelten die Kurse dafür weiter nach unten. In Paris meinte Analyst François Cholet, in den vergangenen Wochen seien die Märkte immer wieder an Widerstandspunkte gestoßen. Im CAC40 sei zum Beispiel die Marke von 3900 Punkten ein solcher gewesen und jeder Vorwand sei gut genug gewesen, um wieder abzusteigen. Auch die Krise in Dubai habe als solcher gedient. Am Morgen habe der CAC40 bei 3700 Punkten relativ stabil gelegen. Der Eurokurs stieg. Die EZB legte den Referenzkurs auf 1,5023 Dollar fest. Das Barrel der Nordseesorte Brent kostete 77,30 Dollar, WTI wurde mit 76,30 Dollar gehandelt.