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Iran nimmt britische Segler fest: London um Beruhigung bemüht

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Iran nimmt britische Segler fest: London um Beruhigung bemüht

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Nach der Festnahme von fünf britischen Seglern im Iran laufen die Bemühungen um ihre Freilassung auf Hochtouren. Großbritannien betonte, dass aber trotz des Vorfalls kein Zwist zwischen den beiden Ländern herrsche. Es gebe keine Konfrontation und keinen Streit, sagte der britische Außenminister David Miliband, schließlich handele es sich bei den Seglern um Zivilisten und nicht um Militärangehörige: “Unsere Verhandlungen mit den iranischen Behörden zeigen, dass man den Fall sehr professionell behandelt. Es ist eine konsularische Angelegenheit, bei der es um fünf junge Menschen geht, und genau so sehen wir es auch. Wir sind zuversichtlich, dass es bald eine Lösung geben wird.”

Insgesamt wurden fünf Männer festgenommen, Kapitän Oliver Smith und seine vier Besatzungsmitglieder, darunter ein Meereswissenschaftler aus Plymouth und ein Journalist, der für Radio Bahrain tätig war. Die Segler befanden sich auf dem Weg von Bahrain nach Dubai, um dort an einer Regatta teilzunehmen. Teheran bestätigte unterdessen die Festnahmen und erklärte, die Briten seien illegal in den Iran eingedrungen. Ihnen drohten ernsthafte rechtliche Schritte, sollte sich herausstellen, dass sie in böser Absicht gehandelt hätten. Bereits vor zweieinhalb Jahren waren 15 britische Soldaten von iranischen Revolutionsgarden festgenommen worden, weil sie angeblich in iranische Gewässer eingedrungen waren.