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Weltaidstag: Rote Schleifen und Aktionen für Betroffene

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Weltaidstag: Rote Schleifen und Aktionen für Betroffene

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Zum Weltaidstag am Dienstag haben die Vereinten Nationen kritisiert, dass für infizierte Kinder nicht ausreichend Medikamente zur Verfügung stünden. In manchen chinesischen Waisenhäusern für kleine Aids-Patienten gibt es zwar Medizin – weltweit jedoch werden laut dem UN-Bericht nur 38 Prozent der betroffenen Kinder tatsächlich behandelt. Waisenhaus-Betreuerin Zhang Yanfeng ist froh, dass es inzwischen neue Medikamente gibt. “Früher mussten einige Kinder die ganze Zeit ins Krankenhaus”, erzählt sie, “aber jetzt ist das nicht mehr nötig.”

Auch in Berlin machten Aktivisten am Montag abend auf das Schicksal von Aids-Patienten aufmerksam. Mit riesigen Blasen wollten sie auf die soziale Ausgrenzung Aids-Kranker hinweisen. Eine S-Bahn fährt am Dienstag mit roten Schleifen, dem Symbol für Solidarität mit den Betroffenen. In London zeigten Prominente wie Fußballstar Didier Drogba und U2-Frontman Bono ihr Engagement. Unter dem Motto “Die Schuhe zuschnüren und Leben retten” gaben sie den Startschuß für eine Partnerschaft zwischen Sportfirmen und der Organisation Red. Mit Aufklärungskampagnen soll Aids in Afrika wirkungsvoller bekämpft werden.