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Whitacre sitzt jetzt bei GM im Chefsessel

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Whitacre sitzt jetzt bei GM im Chefsessel

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Für beide war an der Spitze kein Platz: General-Motors-Chef Fritz Henderson ist im Kampf um die Macht Verwaltungsratschef Ed Whitacre unterlegen und musste gehen. Der Rauswurf Hendersons löste bei der deutschen GM-Tochter Opel Beunruhigung aus, denn mit Henderson geht ein Kenner des europäischen Automobilgeschäfts.

Auf dem Chefsessel nimmt vorübergehend Verwaltungsratschef Ed Whitacre selbst Platz. Vor der Presse am Firmensitz in Detroit versicherte er den Angestellten, den Händlern, den Zulieferern, den Gewerkschaften und vor allen Dingen den Kunden, dass alles “normal” weiter laufe. Fragen nach dem Abgang Hendersons beantwortete er nicht. Seiner schwedischen Problem-Tochter SAAB gab General Motors unterdessen noch eine Gnadenfrist von 30 Tagen, in der ein Käufer gefunden werden muss. Neu als eigenständiger Bieter hinzukommen ist Pressemeldungen zufolge das niederländische Unternehmen Spyker Cars mit russischen Eignern. Auch zwei US-Investoren und die chinesische BAIC sind im Gespräch.