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Paris: Klima-Aktivisten stürmen Parlament

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Paris: Klima-Aktivisten stürmen Parlament

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In Kopenhagen laufen die Vorbereitungen für den Klimagipfel, der am 7. Dezember beginnt. An den Tagungsorten wird letzte Hand angelegt. Am Flughafen der dänischen Hauptstadt hat die Klima-Kampagne tck tck tck Plakate aufgehängt, ergraute Politiker würden sich 2020 für das Scheitern des Gipfels entschuldigen, so die Botschaft.

Das Thema erhitzt unterdessen die Gemüter – in Frankreich drangen gestern Greenpeace-Aktivisten in die Pariser Nationalversammlung ein. Sie versuchten, Plakate anzubringen und riefen zum Kampf gegen den Klimawandel auf. Die Polizei wurde gerufen.

Die Arbeit von Greenpeace sei absolut legitim und verdiene Respekt, so der Fraktionschef der Sozialisten im Parlament, Jean-Marc Ayrault, aber was die Aktivisten im Parlament gemacht hätten, sei unzulässig.

Zuvor waren einige Greenpeace-Anhänger auf das Dach der Nationalversammlung geklettert. Auf Transparenten forderten sie Präsident Nicolas Sarkozy zum Handeln auf und wurden vorübergehend festgenommen.

Der Klimawandel macht sich derweil auch in Moskau bemerkbar, mit für diese Jahreszeit ungewöhnlich milden Temperaturen: mit teils 10 Grad der wärmste Dezember seit über hundert Jahren.

Das warme Wetter scheine die Folge des Klimawandels zu sein, so ein Moskauer Meteorologe, und: schon der Dezember des vergangenen Jahres habe warm begonnen und teilweise Temperatur-Rekorde aufgestellt.

In der russischen Hauptstadt scheint der Frühling ausgebrochen zu sein, mitten im Dezember blühen vereinzelt Blumen. Und einen Bären in einem Moskauer Zoo bringt das warme Wetter gar um den Winterschlaf.