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Putin warnt vor erhöhter Terrorgefahr

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Putin warnt vor erhöhter Terrorgefahr

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Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat in seiner traditionellen Fragestunde am Donnerstag vor der erhöhten Terrorgefahr gewarnt. Rund 1,5 Millionen Fragen waren schon im Vorfeld per Telefon, Fax oder Internet eingegangen. Zu Beginn erklärte Putin, Russland müsse angesichts der Bedrohung durch Terroristen wachsam bleiben. Vergangene Woche waren bei einem Anschlag auf einen Schnellzug 26 Menschen getötet worden.

Aber auch andere Themen wurden angesprochen. Viele Arbeiter etwa fürchten angesichts der Finanzkrise um ihre Jobs. Putin beruhigte – es gehe langsam aber sicher wieder bergauf, sagte er und verwies auf den Ort Pikalowo bei St. Petersburg. Dort standen die lokalen Fabriken still, weil die Arbeiter keine Löhne mehr bekamen – bis Putin Unternehmer und Regionalpolitiker zwang, die Produktion wieder in Gang zu setzen. Überhaupt könne Russland wieder ein bescheidenes Wachstum verzeichnen, so der Ministerpräsident, der Höhepunkt der Krise sei überstanden. Dem Zufall wurde bei dieser achten Fragerunde des Regierungschefs nichts überlassen: Putins Stab hatte die Anfragen sorgfältig gesichtet; einige Fragen wählte Putin höchstpersönlich aus.