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Pakistan: Schwerer Anschlag auf Moschee

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Pakistan: Schwerer Anschlag auf Moschee

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Bei einem Anschlag auf eine Moschee sind in Pakistan nach neuen Angaben etwa vierzig Menschen getötet worden; noch einmal so viele wurden verletzt.

Der Anschlag ereignete sich in der Garnisonsstadt Rawalpindi. Die Moschee liegt in der Nähe von Kasernen; zum Freitagsgebet waren wie üblich viele Soldaten und Offiziere gekommen. Nach Regierungsangaben hatten zwei Selbstmordattentäter in der Moschee ihre Sprengladungen gezündet. Pakistanischen Medien zufolge waren mehrere Schwerbewaffnete in die Moschee gestürmt, warfen Handgranaten und schossen um sich. Vor zwei Monaten hatten Aufständische der Taliban in Rawalpindi das Armee-Hauptquartier angegriffen; damals kamen mehr als zwanzig Menschen ums Leben. Vor zwei Tagen war außerdem das Hauptquartier der Marine in der Hauptstadt Islamabad Ziel eines Selbstmordanschlags. Die pakistanische Armee kämpft seit Monaten verstärkt gegen die Taliban. Schwerpunkt ihres Einsatzes ist seit Oktober Südwasiristan, eine Hochburg der Aufständischen.