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Spektakulärer Rückgang der US-Stellenstreichungen

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Spektakulärer Rückgang der US-Stellenstreichungen

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Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den USA hat sich deutlich verbessert. Die größte Wirtschaftsmacht der Welt verzeichnet einen spektakulären Rückgang der Stellenstreichungen. Im November gingen nur noch 11.000 Arbeitsplätze verloren.

Dies gab das Arbeitsministerium in Washington bekannt. Mit 120.000 war gerechnet worden. Die Erwerbslosenquote ist nun niedriger als im Oktober. Sie sank auf 10,0 Prozent. US-Präsident Barack Obama setzt im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit auf Investitionen der Wirtschaft in Klimaschutz und Infrastruktur. Die Privatwirtschaft habe eine Menge Mittel auf der Seite, die in neue Infrastrukturprojekte fließen müssten, sagte Obama zum Abschluss des Job-Gipfels mit Spitzenmanagern großer Konzerne wie Google, Disney und General Electric sowie Gewerkschaftsvertretern. Wahre Erholung auf dem Arbeitsmarkt könne nur über die Privatwirtschaft erfolgen. Immer mehr US-Bürger sind langzeit-arbeitslos und fallen damit aus der staatlichen Unterstützung heraus. Wegen des rekordhohen Staatsdefizits hielt sich der Präsident mit finanziellen Angeboten der Regierung zurück. Eine Unterstützung hoch verschuldeter Bundesstaaten schloss er aber nicht aus.