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Weiter Terror in Pakistan

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Pakistan will auch nach dem blutigen Angriff auf eine Moschee in Rawalpindi am Freitag weiter gegen radikal-islamische Aufständische kämpfen. Außenminister Shah Mahmood Qureshi verurteilte den Anschlag, bei dem über vierzig Menschen getötet wurden, und fügte hinzu, sein Land werde sich nicht einschüchtern lassen.
 
Die Attacke hatte klar der Armee gegolten: Die angegriffene Moschee ist Teil des Hauptquartiers der Streitkräfte in Rawalpindi. In Wana, an der afghanischen Grenze beschossen in der Nacht duzende Aufständische einen Militärposten mit Granaten – dabei wurden ein Soldat und mindestens sechs Aufständische getötet.
 
Eine Detonation am Samstag Morgen, etwas weiter nördlich, in der Provinzhauptstadt Peshavar stellte sich letztlich als Unfall heraus. Nachdem es zuerst schien, dass eine Autobombe explodiert war, hieß es bei der Polizei später, dass offenbar Ölfarben in einem Geschäft in Brand geraten seien. Drei Menschen kamen zu Tode.
 
Auch Innenminister Rehman Malik kündigte an, dass der Kampf gegen die pakistanischen Taliban fortgesetzt werde - doch warnte er auch, dass bisher konkurrierende Gruppen sich zusammenschlößen und eine neue Strategie nötig sei.