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Wieder Zusammenstöße in Griechenland

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Wieder Zusammenstöße in Griechenland

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In Griechenland geht wieder die Angst um, dass es in diesen Tagen erneut zu Krawallen kommen könnte. Vor genau einem Jahr hatte es eine Welle der Gewalt gegeben, Randalierer hatten sich mit der Polizei schwere Kämpfe geliefert. Auslöser war damals der Tod eines 15-jährigen, der von einem Polizisten erschossen worden war. An diesem Sonntag jährt sich der Todestag des Jungen. Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte sind in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Regierung hat sich vorbereitet: Michalis Chrisochoidis, der für die öffentliche Sicherheit zuständige Minister, sagt, man habe die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die Demonstranten könnten friedlich protestieren, aber die Sicherheitsmaßnahmen seien notwendig, um Leben und Besitz zu schützen. Nach dem Tod des 15-Jährigen war im vergangenen Jahr eine in Griechenland noch nie dagewesene Gewaltwelle ausgebrochen. Etwa einen Monat lang zerstörten Randalierer Geschäfte in Athen und andern Städten des Landes. Es entstanden Schäden in zweistelliger Millionenhöhe.