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Trauer um Tote der russischen Brandkatastrophe

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Trauer um Tote der russischen Brandkatastrophe

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Nach der Brandkatastrophe in der russischen Stadt Perm mit mehr als hundert Toten haben Angehörige im zentralen Leichenschauhaus ihre Verstorbenen indentifiziert und die Särge begleitet. In der Kathedrale der Millionenstadt wird an diesem Sonntag ein ständiger Gedenkgottesdienst abgehalten. Unterdessen schwebten viele Schwerverletzte noch immer in Lebensgefahr, so dass mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Todesopfer gerechnet wurde.

Die Höchststrafe für die Verantwortlichen forderte eine Frau: Sie habe ihren 21-jährigen Sohn verloren; dessen Witwe erwarte ein Kind. Wie solle sie nun weiterleben?

Die Träume und Hoffnungen der Toten würden nun niemals Wirklichkeit werden, sagte ein Mann, dessen Stiefbruder in dem Inferno ums Leben kam. Alles sei verbrannt, nur Asche sei übriggeblieben.

Das Feuer in dem Nachtklub in der Nacht zum Samstag war nach Erkenntnissen der Ermittler von Feuerwerkskörpern ausgelöst worden, die einen Deckenbehang in Brand setzten. Als die Gäste in panischer Angst zum einzigen Ausgang drängten, wurden viele erdrückt. Eine Video-Kamera hielt die Szenen fest.