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Die Skeptiker des Klimawandels

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Die Skeptiker des Klimawandels

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Der Beitrag des Menschen zur Klimaerwärmung gilt als bewiesen. Doch es gibt abweichende Meinungen. Zweifler und Gegner, darunter ausgewiesene Naturwissenschaftler, trafen sich in Kopenhagen zu einem Meinungsaustauch. Einer von ihnen ist der australische Geologe Ian Pilmer. Seine These lautet: “Der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ist auf ein Tausendstel früherer Werte zurückgegangen. Diese Veränderung ist völlig normal, ebenso wie die Änderung des Meerespiegels. Das Klima ändert sich, und es ist ziemlich anmaßend von uns Menschen, zu glauben, dass WIR das Klima ändern können.”

Für ein dramatisches Ansteigen des Meeresspiegels sieht der schwedische Ozeanologe Nils-Axel Mörner keinerlei Beweise, nur für ein “ganz gewöhnliches Auf und Ab von zehn zentimetern im Verlaufe von einhundert Jahren.” Dem Präsidenten der Malediwen hat er geschrieben, es gebe keinen Grund die Forderung, die Insel mit weltweiter Hilfe zu retten. Mörner sagt: “Schauen Sie, für diese Leute geht es um etwas anderes, wenn Sie sagen: Rettet uns! Es geht um Wirtschaftshilfe.”

Rund 150 Kritiker der geltenden Auffassung haben sich in der “International Climate Science Coalition” zusammengefunden. Ihr Leiter Tom Harris sagt, für jeden im Bereich der “neuen Energie-Technologien” geschaffenen Job gehen drei in traditionellen Bereichen verloren. Harris erklärt:

“Die Wissenschaft zeigt doch eigentlich, dass unser Einfluss auf das Klima ziemlich klein ist. Aber die anvisierten Maßnahmen gegen den Klimawandel sind teuer. Wir sprechen von Billionen! Und von Millionen Arbeitsplätzen, die verloren gehen – nur wegen einer Hypothese, die vielleicht wahr ist.”

Der Gipfel von Kopenhagen zeigt also auch, dass die Menschheit keineswegs schon im Besitz alles erklärender Wahrheiten ist. Zur Verantwortung gehört es offensichtlich, wissenschaftliche Thesen immer wieder zu überprüfen.