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Technische Verhandlungen in Kopenhagen

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Technische Verhandlungen stehen auf dem Programm des zweiten Tags des Weltklimagipfels in Kopenhagen. So viele Länder wie nie zuvor haben Vorschläge vorgelegt, um ihren Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren oder zu bremsen. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen begrüsste inzwischen den Richtungsschwenk der amerikanischen Umweltbehörde EPA. Zu den Verhandlungen in der dänischen Hauptstadt sagte der UN-Klimachef Yvo de Boer, den Teilnehmern stünden sechs Tage bis zur Ankunft der Minister zur Verfügung. Die Minister hätten zwei Tage, danach träfen die Staats- und Regierungschefs ein. Es gehe also darum, in der ersten Woche die Hauptarbeit zu leisten, den Grundstein zu legen. Nach der Konferenz in Kopenhagen müsse sofort zur Tat geschritten werden. Bis zum 18. Dezember kämpfen Regierungsvertreter aus 192 Staaten um weitreichende Klimaziele. Eine Organisation mit der Bezeichnung “Die verärgerte Meerjungfrau” vergibt den gleichnamigen Preis zum Schluss des Gipfels an die Bremser und Industrie-Lobbyisten.