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Anschläge beeindrucken USA nicht

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Anschläge beeindrucken USA nicht

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Trotz der weiteren, schweren Anschlagserie in Bagdad sehen die USA keine Veranlassung, ihre Rückzugsplanungen zu überdenken. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS bezeichnete der US-Oberkomandierende im Irak, General Raymond Odierno die Anschlagserie als untypisch, generell funktioniere die Strategie der Sicherheitskräfte: “Die irakischen Behörden müssen ihre eigenen Mitarbeiter schützen. Die Bekämpfung von Selbstmordattentätern ist ziemlich schwierig, aber sie machen das recht gut und wir unterstützen sie. In zwei Fällen wurden die Attentäter an Kontrollpunkten gestoppt”, erklärte der US-Oberkomandierende im Irak, General Odierno.

Innerhalb weniger Minuten detonierten in der Nähe von öffentlichen Gebäuden 5 Autobomben: eine in der Nähe einer Schule, vier auf einer Straße, die zum Innenministerium führt. Bei der Anschlagserie wurden mehr als 120 Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten liegt weit über 400. Während im Rest des Landes ein merkliches Abebben der Gewalt erkennbar ist, haben die Aufständischen ihre Angriffe auf Regierungsgebäude in Bagdad verstärkt.