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Lichterfest in Lyon ist zu Ende gegangen

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Lichterfest in Lyon ist zu Ende gegangen

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4 Tage lang strahlte Lyon. Das Lichterfest lockte tausende Besucher in die französische Stadt. Überall haben Künstler und Beleuchtungsexperten die Stadt in ein Kunstwerk verwandelt.

Höhepunkt war wie in jedem Jahrd die Prozession, denn das Fest hat einen religiösen Hintergrund:

Der Kardinal von Lyon, Philippe Barbarin, führte die Prozession an:
“Es ist das Fest der Erleuchtung und die Menschen stellen Kerzen in ihre Fenster, um der heiligen Jungfrau von Fourvière zu danken. Und jetzt gehen wir mit der Statue der heiligen Jungfrau von der Kathedrale bis zur Basilika hinauf.”

Dieser Gang zur Basilika hinauf hat Tradition und darin liegt der Ursrpung des Lichterfestes. Am 8. September 1832 sollte eine Marienstatue an der Basilika errichtet werden, als Dank an die heilige Maria, daß sie die Stadt während der Pest beschützt hatte. Ein schweres Unwetter verhinderte das aber und so verschob man das Vorhaben auf den 8. Dezember.

Ein Passant zeigte bei der Prozession, daß er sich auskennt:
“Eigentlich sollte die Prozession ja am 8. September stattfinden, aber eine Überschwemmung machte es unmöglich und deswegen verschob man es auf den 8. Dezember. An dem Tag war aber starker Nebel und deswegen haben die Leute Kerzen in ihre Fenster gestellt, damit man etwas sehen konnte.”

Anderen Überlieferungen zufolge hatte sich der Nebel abends schon verzogen und die Kerzen wurden zum Dank und zur Erinnerung an den Schutz der heiligen Maria angezündet.

Aber das ist letzendlich auch nicht wichtig. Das Fest bringt Kunst, Religion und Tradition zusammen, und das in wunderschönen Farben.