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Streit beim Weltklimagipfel

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Streit beim Weltklimagipfel

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Der zweite Tag auf der Weltklimakonferenz verlief voller gegenseitiger Anschuldigungen. So warf China, der größte Treibhausgas-Sünder der Welt den anderen reichen Ländern vor, zu unentschlossen und wenig ambitioniert gegen den CO-2-Ausstoss vorzugehen. Nach zwei Tagen Verhandlung in der dänischen Hauptstadt, scheint der Nord-Süd-Konflikt wieder aufzuflammen und eine globale Regelung im gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel scheint in weite Ferne zu rücken.

So wurden Papiere veröffenlicht die von den reichen Ländern erheblich mehr Zugeständnisse verlangen. Artur Runge-Metzger Verhandlungsführer der EU-Kommission meinte dazu: “Das ist wertlos. Es ist nur ein Stück Papier. Die einzigen Texte die gelten sind die, über die wir verhandelt haben.”

Chinas Unterhändler sagte, dass Amerika keine erkennbaren Zugeständnisse bei der Reduktion von CO-2 gemacht habe und das die Vorgaben der EU nicht ausreichten. Schlechte Aussichten für die Verhandlungen die noch bis zum 18.Dezember dauern. Der Vorsitzende der G-77 Lumumba Stanislaus Di-Aping sagte: “Dies ist eine sehr ernste Entwicklung. Eine sehr bedauerliche Entwicklung. Es stellt den Erfolg der Verhandlungen in Kopenhagen in Frage.”

China erklärte außerdem, die geplanten fast 750 Millionen Euro jährlicher Hilfe für arme Länder reichen nicht aus. Dennoch setzen noch immer viele Menschen große Hoffnungen auf den UN-Klimagipfel in Kopenhagen.