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Bagdad steht nach den schweren Bombenanschlägen noch immer unter Schock

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Bagdad steht nach den schweren Bombenanschlägen noch immer unter Schock

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Menschen bringen die Überreste ihrer Angehörigen heim, andere warten noch immer auf die Identifizierung der Opfer.

Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki steht unter Druck. Als Reaktion auf die Anschläge hat er den verantwortlichen Sicherheitschef entlassen. Im Fernsehen wandte er sich an die Irakische Bevölkerung:

“Ich bitte die irakische Bevölkerung, geduldig und standhaft zu bleiben. Wir wollen weiter gegen Gewalt und Terror zusammenstehen.”

Heute soll al-Maliki vor einem Sonderaussschuss des Parlaments erklären, wie es erneut gelingen konnte, das hochgesicherte Regierungsviertel anzugreifen.

Durch fünf Autobomben waren am Dienstagvormittag in der irakischen Hauptstadt mehr als 120 Menschen getötet und etwa 500 verletzt worden.

Bereits im August und im Oktober waren durch Bombenattentate im Regierungsviertel insgesamt mehr als 250 Menschen ums Leben gekommen.