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Ziegengrippe in den Niederlanden: Tausende Tiere werden getötet

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Ziegengrippe in den Niederlanden: Tausende Tiere werden getötet

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In den Niederlanden geht die Angst vor der Ziegengrippe um: Bis zu 20.000 Schafe und Ziegen sollen getötet werden, da sie die als “Q-Fieber” bekannte Krankheit übertragen können. Betroffen sind vor allem der Osten und der Süden des Landes, wo die meisten Ziegen und Schafe gehalten werden. Mehr als 2000 Menschen sind bereits infiziert. Gesundheitsminister Ab Klink versucht, zu beruhigen: “Es ist wichtig, zu betonen, dass das Risiko, sich zu infizieren, relativ gering ist. Um diese Jahreszeit bekommen Schafe und Ziegen keine Jungen, daher haben wir vom gesundheitspolitischen Standpunkt genug Zeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.”

Wenn die Tiere gebären, ist die Ansteckungsgefahr besonders groß, da der Erreger vor allem in der Nachgeburt infizierter Schafe oder Ziegen enthalten ist. Die Tiere selbst erkranken in der Regel nicht. Beim Menschen zeigen sich im Ansteckungsfall grippeähnliche Symptome, in schweren Fällen kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Im Vorjahr starben sechs Menschen an den Folgen des “Q-Fiebers”.