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Zum dritten Mal wurde der europäische Buchpreis verliehen

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Zum dritten Mal wurde der europäische Buchpreis verliehen

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Ausgezeichnet werden Bücher, die sich mit der Europäischen Union befassen oder das Thema Europa den Menschen näherbringen.

Die französische Politologin Sylvie Goulard hat den Preis in der Kategorie Sachbuch gewonnen.

Für den besten Roman ging der Preis an den polnischen Journalisten und Autor Marius Szczygiel. Er erhielt die Auszeichnung für das Buch “Gottland”.

Szczygiel erklärt, worum es in seinem Roman geht:

“Das Buch handelt von der Zeit des Kommunismus. Schriftsteller mußten versuchen, so geschickt zu schreiben, daß den Zensoren nichts auffiel. Also mußte er einen Weg finden, Dinge anzusprechen ohne sie auszusprechen.”

Preisträgerin Goulard versucht mit ihrem Buch, Europa den Menschen näher zu bringen, die sich mit europäischer Politik nicht auskennen.

Für sie liegt das aber nicht unbedingt an den sogenannten einfachen Leuten:

“Ich denke, es gibt eine Menge Menschen, die wichtige und verantwortungsvolle Positionen in Europa haben, die sich aber nicht verpflichtet fühlen, zu erklären, was sie eigentlich genau tun. Das sind für mich die “Dummies”. Nicht die Leute, die sich mit der Europäischen Union nicht auskennen, sondern die, die Europa nicht erklären können.”, sagte die Preisträgerin.