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Zwist auf dem Klimagipfel

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Zwist auf dem Klimagipfel

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Die Fronten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern auf der Kopenhagener UN-Klimakonferenz haben sich weiter verhärtet.

Dabei schmilzt die Zeit für Maßnahmen gegen den Klimawandel dahin…

Mit einer Absage an eigene verpflichtende Klimaschutzziele sorgten vor Allem große Schwellenländer wie China für Ärger.

Ein Greenpeace-Aktivist: “Wir wollen Jeden daran erinnern, daß wir es uns nicht aussuchen können, ob wir auf den Klimawandel reagieren oder nicht! Wir können über das Klima verhandeln, wir können aber nicht mit dem Klima verhandeln.”

Die Europäische Union machte klar, dass sie ihr Klimaschutz-Ziel nur nachbessern werde, wenn andere große Produzenten gefährlicher Treibhausgase mitziehen.

UN-Klimachef, Yvo de Boer: “Legt man die momentanen Emissionen zugrunde, so ist ein maximaler Temperaturanstieg um 1,5 Grad kaum erreichbar. Dies gelingt nur, wenn die reichen Staaten ihre Anstrengungen verstärken und die Entwicklungsländer auch ihre Beitrag leisten.

Außerdem müssen wir eine stärkere finanzielle Unterstützung mobilisieren. Wenn alle Faktoren zusammenkommen,- ja dann ist es möglich.”

Die Weltgemeinschaft will sich bis zum 18. Dezember auf wesentliche Eckpfeiler eines neuen globalen Klimaabkommens einigen.