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Franzosen besorgt über Johnny Hallyday

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Franzosen besorgt über Johnny Hallyday

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Die Franzosen sorgen sich um die Gesundheit ihres Rockstars Johnny Hallyday, im Ausland vorwiegend als französischer Elvis bekannt. Hallyday, ein Freund von Präsident Nicolas Sarkozy, war Ende November wegen eines Bandscheibenvorfalls in Paris operiert worden, jetzt liegt er in einer Klinik in Los Angeles nach einer zweiten Operation in einem künstlichen Koma. Freunde und Angehörige berichten, dem 66-Jährigen gehe es gut. Die zweite Operation war nötig geworden, weil Hallyday sich bei der ersten eine Infektion zugezogen hatte. Schuld soll der Prominentenarzt Stéphane Delajoux sein, dem nun ein Kunstfehler vorgeworfen wird. Er wurde in der vergangenen Nacht von zwei Unbekannten gewalttätig angegriffen, bedroht und dabei leicht verletzt. Hallyday war im Sommer wegen Darmkrebs operiert worden. Er ist seit einigen Monaten auf großer Abschiedstournee, um sich von der Bühne zu verabschieden. Für viele Franzosen ist er ein Bestandteil ihrer Kultur. Offiziell lebt Hallyday, der sich auch als Schauspieler verdingt, in der Schweiz.