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Job-Demo in Madrid

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Job-Demo in Madrid

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Mehrere zehntausend Menschen haben in der spanischen Hauptstadt Madrid am Samstag gegen den Abbau von Arbeitsplätzen protestiert. Die Demonstranten forderten die Arbeitgeber auf, mit den Gewerkschaften in einen Dialog einzutreten. Die Wirtschaftskrise dürfe nicht zum Abbau sozialer Rechte genutzt werden.

“Zapatero soll einmal sehen, dass dies kein Wunderland ist, sondern ein Land mit sehr vielen Problemen.Und dass er den richtigen Ausweg aus der Krise noch nicht gefunden hat, ein Weg der auf den Ideen der Linken beruhen sollte”, fordert der Chef der Vereinigten Linken Cayo Lara. “Wir müssen anfangen uns zu mobilisieren, um unsere Rechte zu verteidigen, damit wir am Ende der Krise nicht alles verloren haben”, meint GM-Arbeiter Luis Tejedor. Der spanische Arbeitsminister und stellvertretende Parteichef der Sozialisten, Jose Blanco, versicherte, dass die Großdemonstration der Gewerkschaften “der Regierung nicht verborgen geblieben sei”. “Wir müssen diese Krise gemeinsam verlassen. Alle müssen sich anstrengen und im Dialog der Sozialpartner neue Arbeitsplätze schaffen”, erklärte Blanco auf dem Kongress des Bauernverbandes UPA. Zu der Großkundgebung in der spanischen Hauptstadt hatten die Gewerkschaftsverbände Commissiones Oberra und UGT aufgerufen.