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Festnahmen in Kopenhagen

In Kopenhagen hat die dänische Polizei am Rand des Klimagipfels fast 1000 Demonstranten festgenommen.

Behördensprecher bestätigten die Zahl und erklärten, man bedaure es, wenn Unschuldige darunter gewesen seien. Die große Mehrzahl der Verhafteten sei “vorbeugend” wegen vermuteter Gewaltbereitschaft festgenommen worden. Die Einsatzleitung zeigte sich selbst “überrascht” über die hohe Zahl der Festnahmen. Die Polizei schritt nach ersten Steinwürfen, bei denen ein Beamter leicht verletzt wurde, gegen den hinteren Teil des Demonstrationszuges ein. Die überwiegend jungen Festgenommenen mussten bei Frost bis zu vier Stunden gefesselt auf Straßen und Bürgersteigen sitzen, ehe sie in eine als Massen-Arrest dienende Lagerhalle transportiert wurden. An der Demonstration für ein weitgehendes Abkommen bei dem in Kopenhagen tagenden Klimagipfel hatten sich zwischen 50 und 100.000 Menschen beteiligt. Dänemarks Parlament hatte vor der Klimakonferenz die Möglichkeit zu “vorbeugenden” Festnahmen massiv erweitert. Gipfelkritiker bezeichneten die Reaktion der Polizei als völlig unverhältnismäßig.

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