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Venezuela und Kuba schließen wirtschaftliche Kooperationsverträge

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Venezuela und Kuba schließen wirtschaftliche Kooperationsverträge

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Venezuela und Kuba wollen wirtschaftlich noch enger zusammenarbeiten. Dies vereinbarten die Präsidenten beider Länder bei einem Treffen auf der Karibikinsel. Venezuelas Staatschef Hugo Chávez kam auch zu dem heute beginnenden Gipfel linksgerichteter lateinamerikanischer Staaten nach Kuba. Bei der Unterzeichnung mehrerer bilateraler Kooperationsabkommen sagte Chávez, er sei gerade mit dem erkrankten Revolutionsführer Fidel Castro zusammengetroffen. Fidel habe gesagt, sollte die Revolution in Venezuela zusammenbrechen oder anhalten oder scheitern, werde der ganze Kontinent zusammenbrechen und in die Hände des Yankee-Imperiums fallen, erklärte Chávez. Fidel wolle auch persönlich zu dem Gipfeltreffen kommen. Fidel Castros Bruder Raul Castro wird dort als heutiger Präsident sein Land vertreten. Dem fünf Jahre alten ALBA-Bündnis gehören inzwischen neun Länder an, darunter auch drei englischsprachige Karibikstaaten.