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Rechtsruck in Chile

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Rechtsruck in Chile

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Der konservative Millionär Sebastián Piñera hat die Präsidentschaftswahlen in Chile gewonnen.

Nach der Auszählung erhielt er mit 44 Prozent mit Abstand die meisten Stimmen, verpasste aber die absolute Mehrheit.Daher muss Pinera jetzt in die Stichwahl: “In den nächsten 35 Tagen wollen wir einen sauberen Wahlkampf führen. Einen Kampf um Ideen, einen Kampf um die Zukunft, einen Kampf um Initiativen und einen Wahlkampf ohne schmutzige Tricks.”

In der Stichwahl trifft er am 17. Januar auf Ex-Präsident Eduardo Frei von der seit fast 20 Jahren regierenden Mitte-Links-Koalition.

Der 67-Jährige Frei kam nach offiziellen Angaben auf knapp 30 Prozent der Stimmen:

“Ich bitte Sie um Vertrauen in Chile, und in meine Kandidatur. Deshalb möchte ich all Diejenigen, die für Arrate oder Ominami gestimmt haben, einladen, ihre Stimme mir zu geben.”

Auf Platz 3 landete mit rund 20 Prozent der unabhängige, erst 36-jährige Marco Enríquez- Ominami. Jorge Arrate, Kandidat der Linken, erhielt nur 6,2 Prozent.