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Rumänien: Nachzählen ändert nichts an Basescus Sieg

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Rumänien: Nachzählen ändert nichts an Basescus Sieg

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Die Neuauszählung ungültiger Stimmzettel in Rumänien hat den Wahlsieg von Amtsinhaber Traian Basescu bestätigt. Das teilte die zentrale Wahlbehörde mit. Insgesamt wurden knapp 140.000 für ungültig erklärte Stimmzettel aus 47 Wahlkreisen überprüft. Das hatte das Verfassungsgericht angeordnet, nachdem der unterlegene Präsidentschaftskandidat, der Sozialdemokrat Mircea Geoana, das Wahlergebnis angefochten hatte.

Das Nachzählen ergab: Gut 2000 Stimmen waren doch gültig – in der Mehrheit jedoch für Basescu.

Die Stichwahl am 6. Dezember war denkbar knapp ausgegangen:

49,66 Prozent für Geoana zu 50,33 Prozent für den Amtsinhaber – so offizielle Angaben. Der konservative Basescu hatte damit einen Vorsprung von gerade mal 70.000 Stimmen.

Umfragen vor der Wahl hatten noch auf einen Sieg des Herausforderers Geoana hingedeutet.

Rumänien hat seit Wochen keine funktionsfähige Regierung, weil sich die widerstreitenden Lager gegenseitig blockieren.

Seit die große Koalition aus Basescus Liberaldemokratischer Partei (PDL) und Geoanas Sozialdemokraten vor einigen Wochen platzte, wird das Land von einer Übergangsregierung geführt.